Am St. Marxer Friedhof blüht der Flieder
Der letzte Biedermeierfriedhof Wiens, der Friedhof zu St. Marx, ist ein wildromantisches Freilichtmuseum. 1874 geschlossen verfiel er über Jahrzehnte, bis er 1922 unter Denkmalschutz gestellt und als öffentlich zugänglicher Park eröffnet wurde.
Die Natur hat sich diesen Ort zurückerobert. Er gehört zu den am dichtesten mit Flieder bewachsenen Arealen Wiens. Igel, Blindschleichen, Fledermäuse und Feldhasen haben hier zwischen Efeu, unter riesigen Thujen und Schnurbäumen, ihren Lebensraum gefunden.
Die Inschriften unter den trauernden Engelsfiguren erzählen von vergangenen Leben. Wir treffen die Witwe des Regen- und Sonnenschirmmachers, den Schmalzfabrikanten, den Bierversilberer und die Gattin des Milchmeisters...
Auf der Suche nach Mozarts Grab begegnen wir der Weltreisenden Ida Pfeiffer, der ersten „Pamina“, dem Kunstfeuerwerker Johann Georg Stuwer, der Klavierbauerin Nannette Streicher, dem griechischen Freiheitskämpfer Alexander Ypsilantis, dem Zauberkünstler Calafati, und vielen mehr…
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© Judith Koller

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