Wo und wie waren und sind „die Hellenen“ auch in Wien präsent?
Der Babenberger Herzog Heinrich II. Jasomirgott heiratete im Jahr 1148 die byzantinische Prinzessin Theodora Komnena in Konstantinopel. In Anlehnung an die hochentwickelte theologische und intellektuelle Tradition byzantinischer Klöster stiftete Heinrich 1155 in Wien das Schottenstift.
Wien wurde für die Kaufleute aus dem Osmanischen Reich nach der 2. Osmanenbelagerung (1683) interessant.
Es zogen viele griechische Handelsleute, nach Wien.
1802 wurde durch Georgios Karajannis das Haus gekauft, in dem sich heute die Kirche zum Hl. Georg befindet.
Der Dirigent Herbert von Karajan war der Ururenkel von Georg von Karajan.
Die Gemeinde zur Heiligen Dreifaltigkeit erhielt 1787 kaiserliche Privilegien. Sie wurde von griechisch-orthodoxen Gemeindemitgliedern, welche Untertanen des Habsburger Reiches waren, gegründet. Das Gebäude wurde 1857 bis 1859 mittels der Finanzierung Simon Sinas von Grund auf nach den Plänen von Theophil Hansen renoviert.
Viele Griechen gehörten zur wohlhabenden Schicht der Wiener Bevölkerung. Namen wie Sina, Karajan, Dumba, auch Calafatti sind aus dem Wien des neunzehnten Jahrhunderts nicht wegzudenken. Sina holt den dänischen Architekten Theophil Hansen, von Athen nach Wien, Hansen prägte Wiens Stadtbild.
Nikolaus Dumba war Gründer des Wiener Männergesangs-Vereins.
Am Zentralfriedhof erhielt er ein Ehrengrab, links von ihm Johannes Brahms, und anschließend Johann Strauss Sohn.

Agios Giorgos © J.Koller

Fleischmarkt © J.Koller

Schottenhof © J.Koller
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