Wiener Altstadt
Bei diesem Spaziergang lernen sie die ältesten Stadtviertel Wiens kennen, schmale Gassen, Innenhöfe. Stöckelschuhe wären ungesund, weil wir über Kopfsteinpflaster gehen.
Gleich hinter dem Dom, verschwinden wir in die Blutgasse.
Eine Sage erzählt, dass in der Blutgasse im Jahre 1312 Templer erschlagen wurden und die Gasse wegen ihres vergossenen Blutes ihren Namen erhielt.
Früher hieß die Gasse Kotgasse. Stellen Sie sich vor, sie stehen bis zu den Knöcheln im Morast, umgeben von Schweinekot, Pferdemist und Hühnerdreck. Aus den offenen Hauseingängen dringt Gemecker von Ziegen und das Blöken von Schafen. Plötzlich klatscht der Inhalt eines Kübels, der aus einem unverglasten Fenster über Ihnen entleert wird, knapp neben Ihnen auf die Straße. So wars im Mittelalter in Wien.
Die kurvige Ballgasse zum Franziskanerkloster, gleich daneben eine ehemalige Badestube.
Diese betrieb ein Bader, oder auch Stüber genannt. Er war zugleich auch „ Arzt“ der kleinen Leute, der neben Körperpflege auch Zähne zog, Haare schnitt, rasierte und kleine chirurgische Eingriffe erledigte.
Im Deutschordenshaus, geht es um Kreuzzüge und Ritterorden.
In der Schönlaterngasse beim Basilisken sprechen wir über Tiere im Mittelalter.
Tiere an sich wurden im Mittelalter als vollwertige juristische Personen gesehen. Man lud sie als Zeugen und auch als Verbrecher vor Gericht. Sie bekamen einen Prozess und wurden verurteilt. Es kam auch vor, dass die Kirche einen Bann gegen Tiere aussprach, z.B. gegen Maikäfer.
Der Stephansdom, das Wahrzeichen Wiens, ist am Ende dieses Spaziergangs am Programm, ein steinernes Lesebuch, welches wir einmal umrunden, und wenn Sie wollen, biete ich auch eine Innenführung an.

Hof und Baum © J.Koller

Franziskanerplatz © J.Koller

Heiligenkreuzer Hof © J.Koller
Buchungen, Anfragen & weitere Informationen
Judith Koller - Austria Guide
Tel.: 0043 660 45 43 103
j.koller@xenagisi.at
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230.000 glasierte Dachziegel bedecken den Stephansdom.
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